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    Große Fehler im Azubi-Recruiting: Kandidatenauswahl via Schulnoten ist überholt

    Köln, 28. September 2016

    Laut der Studie „Azubi-Recruiting Trends 2015“1 nehmen noch immer die meisten Unternehmen eine erste Selektion potenzieller Azubis auf Basis der Schulnoten vor. Für 57 % der befragten Ausbildungsverantwortlichen zählen Schulnoten demnach immer noch als wichtiger Aspekt bei der Vorauswahl der Bewerber. Und das, obwohl nur ein Drittel der Befragten glaubt, dass Schulnoten aussagekräftig sind im Hinblick auf den Ausbildungserfolg. Zeit für ein Umdenken bezüglich der Auswahlkriterien, denn auch für das neu gestartete Ausbildungsjahr 2016 sind derzeit noch über 172.000 Ausbildungsplätze unbesetzt.

    Schulnoten müssen an Bedeutung verlieren

    In Zeiten von demografischem Wandel, Trend zur Akademisierung und veränderter Mediennutzung der Jugendlichen müssen Betriebe regelrecht um geeignete Azubis kämpfen. Um im Wettbewerb um die Auszubildenden bestehen zu können, müssen Unternehmen auch ihre Wege zur Rekrutierung von Auszubildenden modernisieren, wenn sie Jugendliche frühzeitig an sich binden und vor allem auch langfristig im Unternehmen halten wollen. Prof. Dr. Daniela Eisele, Professorin für Personalmanagement an der HSBA Hamburg School of Business Administration, ist der Meinung, dass mehr auf die Persönlichkeit und Motivation der Jugendlichen geschaut werden sollte als auf die Schulnoten: „Wenn eher auf Einserschnitte geschaut wird anstatt auf Neigung, Motivation und Eignung für den Beruf, dann ist es nicht verwunderlich, dass die Passung nachher auch nicht da ist.“

    Bewerber möchten Berufe erlernen, die sie wirklich interessieren

    Auch die Bewerber möchten nicht nur nach Schulnoten beurteilt werden. So bevorzugen inzwischen knapp 60 % der befragten Auszubildenden bzw. Bewerber der Studie „Azubi-Recruiting Trends 2015“ bezüglich der Erstauswahl eher ein eigenes Testverfahren von Unternehmen statt der Selektion nach Schulnoten. Knapp zwei Drittel ist es bei der Wahl des Ausbildungsberufes am wichtigsten, dass der Beruf zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passt.

    TalentHero filtert nach Interesse und Motivation

    TalentHero ist die erste App, mit der sich Jugendliche in wenigen Schritten vollständig, professionell und umfassend mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen bewerben können. Die App erreicht damit die Jugendlichen wieder in ihrem bevorzugten Medium – auf dem Smartphone. Die neue App von meinestadt.de hat sich auf die Selektion der Kandidaten anhand von Interessen und Motivation fokussiert. Der Orientierungscheck filtert das Ausbildungsplatzangebot nach Interessen der Jugendlichen, die diese im Vorfeld auswählen müssen. Wer zum Beispiel angibt, sich für den Bereich „Medizin & Helfen“ zu interessieren und darüber hinaus gerne Kunden beraten möchte, der erhält eine große Auswahl an offenen Ausbildungsberufen, die diese Interessen widerspiegeln: zum Beispiel Auszubildende zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten, Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten oder Auszubildende in der Augenoptik.

    Auch die Motivation der Jugendlichen wird im Bewerbungsprozess der App explizit abgefragt. Für die Erstellung des Anschreibens müssen die Jugendlichen die Fragen nach der Motivation für den Ausbildungsberuf sowie das Interesse für das entsprechende Unternehmen beantworten.

    Über meinestadt.de

    meinestadt.de ist der führende Stellenmarkt für Fachkräfte mit Berufsausbildung. Durch den regionalen und lokalen Fokus verbindet meinestadt.de Unternehmen und Jobsuchende in allen 11.000 Städten und Gemeinden Deutschlands. Stellensuchende können sowohl online als auch mobil und über die mehrfach ausgezeichnete Job-App jederzeit auf die Angebote zugreifen. TalentHero, die Azubi-App von meinestadt.de, hilft Jugendlichen bei der Berufswahl und bringt Unternehmen und Auszubildende für eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft zusammen.

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