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    Fachkräfte mit Berufsausbildung bleiben am längsten im Job

    Umfrage von meinestadt.de zeigt, wie lange es deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich in ihrem Job hält

    Köln, 29. März 2017

    Gehen oder bleiben? Wie häufig stellen sich deutsche Arbeitnehmer diese Frage eigentlich in ihrem Berufsleben? meinestadt.de, der führende Stellenmarkt für Fachkräfte, hat im Januar 2017 unter mehr als 5.000 Personen eine Befragung durchgeführt, die Aufschluss darüber gibt, wie oft Arbeitnehmer durchschnittlich ihren Job wechseln. Die Umfrage lässt außerdem Rückschlüsse darauf zu, in welchen Branchen die höchste Fluktuation herrscht und inwiefern auch Bildungsabschluss und Verbleib im Job zusammenhängen.

    Grafik, wie lange Arbeitnehmer im Schnitt im Job bleiben

    Zeitgemäßes Arbeiten = häufiger Jobwechsel?

    Von der Ausbildung bis zur Rente im gleichen Betrieb angestellt? Dass dieses Konzept der Vergangenheit angehört, belegt die Umfrage von meinestadt.de. Demnach lässt sich das Verhalten der deutschen Arbeitnehmer grob in drei Segmente aufteilen: Rund ein Fünftel der Befragten verbleiben weniger als ein Jahr in ihrem Job, zeigen also eine sehr hohe Tendenz zum wiederholten Wechsel. Mit knapp 30% lässt sich dagegen die Gruppe der Befragten zusammenfassen, die zwischen ein und sieben Jahre am gleichen Arbeitsplatz bleibt. Mit knapp 40% ist die Anzahl derer, die sieben Jahre und länger im gleichen Job verweilen, auf dem deutschen Arbeitsmarkt aber immer noch am höchsten. Jeder Siebte bleibt sogar für immer in seinem ersten Job.

    Grafik, wer am längsten im Job bleibt

    Schulabschluss, Azubis oder Studenten – wer bleibt am längsten?

    Hier zeigt sich ein ganz klares Ergebnis. Personen ohne Ausbildung, die lediglich einen Schulabschluss haben, wechseln verhältnismäßig häufig den Job: Ein Drittel bleibt nicht mal ein Jahr im Job. Am längsten hält es Arbeitnehmer mit Ausbildung an ein und demselben Arbeitsplatz: Über 37% der Befragten geben an, bis zu sieben Jahre und länger im Job zu bleiben. Ein Resultat, das gerade aus Unternehmenssicht erfreulich ist. Es macht deutlich, dass sich die Förderung und Schulung einer Fachkraft bezahlt machen und für die langfristige Bindung des Arbeitnehmers ans Unternehmen sorgen. Wer also in die Ausbildung seiner Mitarbeiter investiert, spart sich später Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten. Unsteter sieht es dagegen bei Universitäts-Absolventen aus: Hier ist die Wechselwahrscheinlichkeit deutlich höher als bei Arbeitnehmern mit abgeschlossener Berufsausbildung. Nur knapp 26% sind nach sieben Jahren noch im gleichen Job, ebenfalls 26% wechseln bereits nach ein bis zwei Jahren.

    Grafik: In welchen Branchen wird am häufigsten gewechselt?

    Logistik und Tourismus haben die höchste Fluktuation

    In Deutschland variiert die Tendenz zum mehrfachen Jobwechsel auch nach Branchen. Mit rund einem Viertel wechseln Arbeitnehmer aus den Branchen Logistik, Lager und Verkehr sowie im Gastgewerbe und Tourismus am häufigsten und verbleiben weniger als ein Jahr im gleichen Job. Besonders loyal zeigen sich dagegen Arbeitnehmer im Gesundheitswesen. Über 44% der Befragten aus dieser Branche sind länger als sieben Jahre im gleichen Job. Genauso lange hält es 37% aus der Branche Handwerk und Produktion sowie 36% aus dem Büro- und Personalwesen beim gleichen Arbeitgeber.

    Gründe für die Fluktuation von Fachkräften in einigen Branchen

    Ursachen für die erhöhte Fluktuation können je nach Branche stark variieren. Der ansteigende Fachkräftemangel in einigen Branchen führt zu einem zunehmend härteren Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte. Engagierte, gut ausgebildete Fachkräfte wechseln häufiger aufgrund ihrer Karriereplanung, ungelernte bzw. Arbeitnehmer mit geringerem Abschluss aufgrund der häufigen Beschäftigung als Hilfskraft oder des Saisongeschäfts, wie etwa im Gastgewerbe und Tourismus. Ein weiterer Aspekt ist, dass sich heute immer weniger Personen für eine Ausbildung entscheiden und dem Arbeitsmarkt somit immer weniger Fachkräfte mit Berufsausbildung zur Verfügung stehen. Im Jahr 2015 blieben 41.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Dabei lohnt sich aus Unternehmenssicht diese Investition gleich doppelt, da Fachkräfte mit Berufsausbildung, wie die Studie zeigt, am längsten im Unternehmen bleiben.

    Über meinestadt.de

    meinestadt.de ist der führende Stellenmarkt für Fachkräfte mit Berufsausbildung. Durch den regionalen und lokalen Fokus verbindet meinestadt.de Unternehmen und Jobsuchende in allen 11.000 Städten und Gemeinden Deutschlands. Stellensuchende können sowohl online als auch mobil und über die mehrfach ausgezeichnete Job-App jederzeit auf die Angebote zugreifen. TalentHero, die Azubi-App von meinestadt.de, hilft Jugendlichen bei der Berufswahl und bringt Unternehmen und Auszubildende für eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft zusammen.

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