Checkliste: Der Inhalt einer Bewerbungsmappe

Bewerbungsmappe

Eine Bewerbungsmappe mit vollständigen Bewerbungsunterlagen ist folgendermaßen aufgebaut:

AUF der Bewerbungsmappe:

  • Anschreiben (wird nicht in die Mappe gelegt)

IN der Bewerbungsmappe:

  • (Deckblatt)
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Referenzen, Zertifikate, Arbeitsproben

Weitere Tipps:

  • Eine sinnvolle Reihenfolge: In der Abteilung Zeugnisse kannst du z.B. mit dem aktuellsten Zeugnis oder einem kürzlich erworbenen Zertifikat beginnen.
  • Spare nicht am Material: Arbeitgeber und Personalerinnen kennen den Unterschied zwischen Massenware und einer hochwertigen Bewerbungsmappe und Papier.
  • Vermeide grelle Farben: Schwarz, dunkles Grau, Blau oder Rot wirken professionell. Idealerweise passt die Farbe der Mappe zum Hintergrund deines Bewerbungsfotos.
  • Verwende einen Klemmhefter: Der Vorteil gegenüber einem Schnellhefter mit gelochten Seiten ist, dass der Personaler die Seiten leichter herausnehmen und wieder einsetzen kann.

Bei einer erfolgreichen Bewerbung ist vor allem wichtig, dass sie übersichtlich und gut strukturiert ist. Potentielle Arbeitgeber sichten sehr viele Bewerbungen, sie müssen sich also auf den ersten Blick einen Eindruck von Bewerbern machen können. Mit einer gut gestalteten Mappe wirst du auf jeden Fall besser wahrgenommen.

Präsentiere dich auf einer persönlichen Basis, beschreibe warum ausgerechnet du dich für den Job gut eignest. Bleib trotzdem zielgerichtet in deinen Formulierungen und fasse dich kurz.

Dein Lebenslauf sollte vollständig sein, vergiss keine Posten. Erstelle ihn beginnend mit deiner letzten Tätigkeit, arbeite dich dann in chronologisch absteigender Reihenfolge durch. Vergiss nicht, den Lebenslauf zu unterschreiben. Erst dadurch wird er zu einem gültigen Dokument. Das bedeutet aber auch, dass du keine Falschaussagen machen darfst!

Füge Zeugnisse, Qualifikationen etc. ausschließlich in Kopie ein. Beschränke dich nur auf relevante und aktuelle Nachweise, um den Umfang der Bewerbung nicht zu sprengen.

Halte Vorgaben ein, die eventuell in der Stellenausschreibung vermerkt sind. Beispielsweise akzeptieren manche Arbeitgeberinnen nur elektronische Bewerbungen.

Lass deine Bewerbung gegenlesen!

Deckblatt – ja oder nein?

Beim Deckblatt scheiden sich die Geister. Das liegt daran, dass es “nur” eine gestaltende Funktion hat. Es soll Wieder-Erkennungswert schaffen und den Gesamteindruck abrunden. Es soll nicht dazu dienen, zu überzeugen. Deshalb kann ein noch so gut gestaltetes Deckblatt niemals ein Anschreiben ersetzen.

Ob du ein Deckblatt verwendest oder nicht, bleibt ganz dir überlassen, es ist keine Pflicht. Wenn du dich aber für ein Deckblatt entscheidest, dann solltest du eines mit deinem Foto erstellen. Füge das Deckblatt als erstes Blatt innerhalb der Mappe ein.

Entscheide dich aber nur für ein Deckblatt wenn du glaubst, dass es auch einen erkennbaren Nutzen hat. Du kannst z.B. zusätzlich zu deinen Kontaktdaten auch deine Motivation und deine Kompetenzen stichwortartig aufführen. Nutzt du das Deckblatt lediglich aus ästhetischen Gründen, kannst du es genauso gut auch weglassen.

Wenn du den Eindruck hast, dass dein Anschreiben und deine Bewerbung insgesamt schon sehr vollständig und übersichtlich sind, solltest du auf ein Deckblatt verzichten.